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MHD

Januar 6, 2007
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Kann es sein, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum mein Essverhalten determiniert?
Ständig diese Daten, ab wann ein Nahrungsmittel verfallen sein könnte. Gerne kaufe ich ja nun inzwischen bei so Feinkostläden ein, einfach, weil da kein Datum drauf steht, wann das Teil verfallen sein könnte. Ich esse nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Nicht mehr nach dem, worauf ich eigentlich Lust haben könnte (soweit frage ich gar nicht mehr), nein vielmehr das, „was weg muss.“ Sonderlich gesund und wohltuend wird das wohl kaum sein. (Wie schlimm muss das eigentlich dann bei Zeug, wie Gehacktem sein, wo ja ein „Verbrauchsdatum“ draufsteht?)
Derweil gibt es das Ganze angeblich noch gar nicht so lange, erst seit 1981.
Natürlich ist es hilfreich bei Lebensmittel, wo nicht absehbar ist, wann sie schlecht werden, aber ist es nicht besser, erst einmal nach etwas greifen zu können, was Lust am Essen bereitet und nicht die bald verderbenden Überbleibsel? Und ist es dann nicht doch irgendwie ok, wenn jemand merkt, dass ein Lebensmittel verdorben ist, sobald er oder sie es öffnet und dann doch nicht essen kann? Wenigstens wird dann ein inneres Bedürfnis nach einem bestimmten Nahrungsmittel wieder gesucht und „gehört“ und ihm auch weitestgehend nachgegangen. Oder kommt dieses „Bedürfnis“ auch erst durch der Wahrenvielfalt, die Kühlschrank und auch Dosen etc. uns gebracht haben?

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