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In anderen Medien

März 16, 2007
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Habe mit der GJ Thüringen einen ganz schönen Wirbel verursacht und war im Zuge dessen sogar im Fernsehen und habe mein erstes „Exklusiv“- Interview gegeben. Schon aufregend sowas. Anbei das Interview wie es im Freien Wort abgedruckt wurde.

———————————–

Der Nachwuchs der Thüringer Grünen möchte Amt und Mandat wieder trennen.
Damit wäre allerdings Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt
ihr Amt als Landesvorsitzende los. Katharina Spiel, Landessprecherin der
Grünen Jugend, erklärt die Hintergründe der Forderung.

Frau Spiel, mit Ihrer Forderung sägen Sie am Stuhl von Katrin
Göring-Eckardt. Wieso überrascht Sie jetzt der Gegenwind?

Spiel: So drastisch haben wir die Forderung gar nicht gestellt. Es
sollte nur eine Debatte im Landesverband angeregt werden, die Trennung
von Amt und Mandat wieder einzuführen. Es geht uns nicht um Personen,
sondern um Strukturen. Frau Göring-Eckardt muss jetzt nicht überstürzt
handeln.

Hintergrund ist die Zustimmung der Bundestags-Vizepräsidentin zum
Tornado-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Was stört Sie daran?

Spiel: Natürlich ist Frau Göring-Eckardt als Abgeordnete nur ihrem
Gewissen verpflichtet. Aber sie hat damit die Beschlüsse eines
Bundesparteitages und die deutlichen Wünsche Thüringer Kreisverbände
ignoriert. Das geht nicht als Landessprecherin. Für uns ist das ein
Beispiel, wo die Trennung von Amt und Mandat helfen würde, mit nicht zu
vereinbarenden Positionen umzugehen.

Wie wollen Sie nun Ihre Forderung durchsetzen?

Spiel: Bei der nächsten Landesdelegiertenkonferenz im Dezember werden
wir definitiv einen entsprechenden Antrag stellen, der die Trennung von
Amt und Mandat vorsieht.

Sehen Sie die Chance auf eine Mehrheit?

Spiel: Es gibt Kreisverbände wie Weimar, wo die Trennung von Amt und
Mandat festgelegt ist. Wir hoffen, durch unsere Argumente überzeugen zu
können.

Wenn es so käme, bedeutete es das Aus für Frau Göring-Eckardt als
Landessprecherin?

Spiel: Sie könnte weiterhin inhaltlich mitarbeiten, was ja auch
gewünscht ist. Aber unser Hauptanliegen bleibt die gleichberechtigte
Verteilung der Landesvorstand-Positionen an Frauen und Männer. Das ist
derzeit nicht der Fall.

INTERVIEW: EIKE KELLERMANN

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2 Kommentare leave one →
  1. Vincent permalink
    März 16, 2007 5:01 pm

    Das war eine Spontandemon weil Gewerkschaftler L. mit einer Schreckschusspistole auf einen Fascho geschossen hat.

  2. April 21, 2007 1:45 pm

    Der MDR meldet: „Seite nicht gefunden“

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