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Haus! Arbeit!

April 25, 2007
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Vom letzten Semester habe ich schon zwei Hausarbeiten fertig, die ich euch auch gerne präsentieren möchte, auch wenn sie professorabel wenig, bzw. noch keinen anklang gefunden haben.
Hier zur
indianischen Frau im Western:

Ausschnitt:
Aber es hat natürlich eine Bedeutung, dass diese weibliche Person eine Indianerin ist und keine
Weiße. Es wäre im Western schlichtweg geradezu unmöglich, eine weiße Frau zur Witzfigur zu machen, denn diese ist in den Augen des Helden als „wertvoll“ anzusehen, schlicht und einfach deswegen, weil sie nicht so häufig vorkommt. Da eine geschlechtliche oder gar liebevolle Beziehung zwischen Indianer/innen und Weißen allerdings in einem Großteil der Filme des Genres überhaupt nicht möglich ist, wird einer roten Frau aus der Position des weißen Mannes keine Wertschätzung entgegengebracht. Es kann nun auch nicht automatisch einfach von Verachtung oder dergleichen ähnlich drastisch negativem Entgegenkommen anstatt dessen gesprochen werden. Jedoch wird eine Art von Gering(er)schätzung deutlich, wenn es möglich ist, sich über rote Frauen lustig zu machen, wohingegen das Maximum bei weißen Frauen eine Art von pubertärer Wildheit ist, wie sie beispielsweise bei „The Unforgiven“ in der Figur von Georgia Rawlins (Kipp Hamilton) zu finden ist.

Hier eine zur Selbstbeschreibung moderner KünstlerInnen, allerdings will ich vorweg schon sagen, dass die Arbeit NICHT der soziologisch geforderten Fragestellung entspricht!

Ausschnitt:
Obwohl die politischen Gegebenheiten Kubas wohl im Leben und somit auch in der Autobiographie von Reinaldo Arenas eine wichtige Rolle spielen, will er sich keiner politischen Richtung zuordnen. „Außerdem habe ich mich niemals als links oder rechts angesehen, ich möchte nicht, dass man mir irgendein opportunistisches, politisches Etikett aufklebt; ich sage
meine Wahrheit, so wie ein Jude, der unter dem Rassismus gelitten hat, oder ein Russe, der im Gulag war, wie jeder Mensch eben, der Augen hat, die Dinge so zu sehen, wie sie sind; ich schreie, also bin ich.“ Wobei dies als Konsequenz auch an den Umständen liegen kann, da er, aufgrund seiner ausgelebten Homosexualität in Kuba unter der Diktatur Castros mitunter Zeiten im Gefängnis und in Arbeitslagern verbracht hat. Er sieht sich eher als Gegner totalitärer Systeme, sei es von links oder von rechts.

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