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32. Mitgliederversammlung des fzs

Juli 27, 2007

Sitze schon seit Mittwoch in Lüneburg auf der fzs-Mitgliederversammlung fest. Der fzs ist der freie zusammenschluss der studentInnenschaften und ich bin als hochschulpolitische Referentin des Studierendenkonvents der Bauhaus-Universität Weimar hier.
Was soll ich sagen?
Ich habe ja nun doch schon einige politische Sitzungen hinter mir. Aber das?
Insgeheim habe ich mich heute bei einem Telefonat schon fast geschämt, mich zu entschuldigen, weil ich gerade auf einer politischen Veranstaltung wäre, denn hier… hier beschäftigen sich irgendwie Menschen, die anscheinend sonst nicht viel zu tun haben, was allerdings mir wiederum bei der Büroarbeit, die seit Tagen liegen blieb geholfen hat. Diese wird nämlich nach und nach abgearbeitet. Und noch viel großartiger, ich darf am Montag Hamburg und am Dienstag Berlin besuchen, weil so mein Heimweg geht und die Bahn ja erlaubt, an zwei Tagen eine Reise zurückzulegen. Wie wunderbar!
Wie schon gesehen werden kann: Der Spaß sind hier die Pausen (hier rauchen auch viel mehr als in der GJ), der Spaß ist hier das Wiederwegkommen. Oder, um eine andere Email von mir heute wieder zu zitieren: „Ich sehne mich nach dem normalen Leben, das ich vor drei Tagen anscheinend noch geführt habe.“
Allerdings sind auch funktionierende politische Strukturen festzustellen. Nach spätestens 24 h kam schon der erste Mensch auf mich zu, um mich zu fragen, ob ich nicht Mitglied eines Ausschusses werden möchte. Und Männer reden hier ganz viel. Bis zu dem Punkt, an dem ich mich für den Großteil der Leute hier unmöglich gemacht habe und ein Frauenplenum einberufen habe, das aber anscheinend auch nötig war, denn immerhin wurde 2h diskutiert und sogar ein Mann meinte später, dass dort ganz vernünftige Ergebnisse rauskamen.
Vielleicht meckere ich auch einfach viel zu viel, jedenfalls ist es hier voll von StudentInnen! Und das kann echt von jedem/r bemerkt werden. Was das heißt? Tja…
Achja… gerade wird diskutiert, ob wir den Verband nicht einfach abschaffen sollen.
Dahingehend zitiere ich heute übermäßig oft Lorenz Engell: „Alles ist ein Zeichen.“

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One Comment leave one →
  1. Anonymous permalink
    August 2, 2007 1:05 pm

    *g* du sprichst mir aus der seele. das wiederwegkommen und die pausen waren das schönste daran. und das essen.

    gruß aus karlsruhe
    sarah

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