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das digitale wohnzimmer

April 2, 2008

Social Networks… oder: Ich kratz mich öffentlich am Sack.

Naja, ich eher nicht. Aber ich versuche mal die besten Zitate mitzuschneiden. ,-)

„Wir wissen eigentlich gar nicht, wer sich das alles ansieht.“, Joel Berger, Managing Director von Fox Interactive Media Germany, die unter anderem das Social Networking Portal MySpace betreibt.

„Jedes Telefonbuch hat einen besseren Datensatz als wir.“ Joel Berger

„Bei myspace kannst du dir auch deine Wohnzimmertapete machen.“ (leider kann ich nicht zum Podium vorsehen, deswegen kann ich nicht genau sagen, wer das jetzt gesagt hat.)

„Es sind hier alle, weil sie glauben, sie können mit dem Internet Geld machen, oder?“ Ricardo-Christof Remmert-Fontes (AK Vorrat)

Nebenbei eine Bemerkung: Der Typ von studiVZ (Michael Brehm) windet sich richtig, weil alle ihm vorwerfen, er würde die Daten der NutzerInnen verkaufen. (Folgender Gesprächsverlauf sinngemäß mitprotokolliert)

„Wir haben vor kurzem unsere Privatsphäre-Einstellungen sehr ausgebaut.“ – „Kann man denn die Daten alle löschen.“ (Tim Pritlove) – „Ja kann man“. – „Wie wäre es die Daten mit Verfallsdatum zu versehen?“ – „Das könnte man machen für Leute, die einfach nicht mehr zurückkommen. Die Daten haben für uns gar keinen Wert, wir möchten sie gar nicht haben. Wir denken drüber nach.“ (Das nenn ich mal live-blogging auf niedrigem Niveau.) (…) „Werden die Back-Ups auch gelöscht?“ – „Also wir machen Back-Ups…“ – „Prinzipiell ist das keine schlechte Sache.“ – Gelächter – „Aber Löschen ist verdammt kompliziert. Vor allem, wenn das vernetzte Kommunikation ist. Zahlende KundInnen (gender Mainstreaming eigenständig von der Autorin eingefügt) wissen dann auch nicht mehr woran sie sind.“

„Wie heißt eigentlich das letzte VZ?“

„Es gibt die studiVZ-Gang und die facebook-Gang. Und die eine will mit den anderen Pussys nichts zu tun haben.“ Tim Pritlove

„Man muss die Leute auch erziehen.“ (HILFE!!!)

Fazit der Veranstaltung und dieses konfusen Textes: Wir drehen uns alle um uns selbst und überlegen über „alle anderen“ und argumentieren persönlich. Große Fragen werden nicht gestellt. Die Antworten daher auch nicht gegeben. Eigentlich wussten wir ja alles auch schon vorher. StudiVZ ist böse kommerziell. Die Menschen wissen alle nicht, was sie tun. Und eigentlich ist das Internet böse, weil alle nicht medienkompetent sind. Manchmal sind andere Dinger als das Internet wichtiger. Manchmal sind Käfer wichtiger als ein Blog. John McCaine ist bei myspace. Oder auch nicht.

Hätte insgesamt mehr sein können.

Nachtrag:

Kommentare:

„Es ging ja gar nicht um die Zukunft.“ War ja auch meine Einschätzung. „Was können social networks eigentlich in der Zukunft bieten? Die werden doch irgendwann einfach langweilig.“ Hihi…

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