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Web 2.0 in Unternehmen – oder nur bei IBM

April 2, 2008

Diese Veranstaltung verdient eigentlich keinen ausführlichen Artikel. Ich kann verstehen, warum die Menschen, die die re:publica organisieren, auf das Geld, das IBM ihnen sponsert angewiesen sind und darf mich eigentlich aufgrund meiner kostenlosen Teilnahme überhaupt nicht beschweren. Aber gut, wenn ein Referent der IBM Software Group nun einen technischen Vortrag über Web 2.0 in Unternehmen hält, dann ist wenigstens offensichtlich, wofür das gut ist und wo die Verbindungen sind. Verdecktes Marketing fände ich hier schlimmer. Da lieber zehnmal IBM lesen.
Allerdings gibt es ein eher kleineres Problem hinsichtlich der Zielgruppe. Nicht nur, dass der Saal auf einmal viel leerer ist, als er es noch vorher war, sondern auch, dass hier vornehmlich Menschen sitzen, die nicht wirklich wie JungunternehmerInnen oder ManagerInnen größerer Firmen wirken. Auch wenn der Habitus nicht alles aussagt, möchte ich doch anmerken, dass dieser Vortrag der Firma nicht so viel bringen wird und wahrscheinlich besser in einer wirklich selbstreflektiven Diskussion angelegt worden wäre.

Von daher nur die Bitte an die re:publica: In Zukunft doch ein wenig unabhängiger, auch wenn dann die Clipboards nicht so schick sind.

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