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Thomas Wüppesahl sagt: Katharina? Würd ich nehmen!

August 31, 2008

Wie mensch auch hier sehen kann, kam das erste Unterstützungsschreiben für meine Kandidatur auf Platz 1 der Bundestagsliste in Thüringen an. Ich habe noch ein paar andere Leute darum gebeten, aber ich freue mich noch viel mehr um ungefragte Unterstützungsschreiben, die ich nach und nach hier veröffentlichen würde.

Hier aber nun erstmal der Kommentar von Thomas Wüppesahl:

An alle Interessierten

Thomas Wüppesahl

Thomas Wüppesahl

Katharina Spiel auf Platz 1 der thüringischen Landesliste. Das ist kein(!) Spiel, sondern dar-über werden im Kandidatinnenspiel programmatisch-inhaltliche Vorentscheidungen getroffen: Auch für evtl. Regierungsbeteili-gungen auf Bundesebene. Katharina wird in der Thüringischen Landeszeitung spielerisch zitiert, sie würde alleine für grüne Inhalte und nicht gegen jemanden kandidieren. Tatsächlich läuft ihre Entscheidung auf den Listenplatz 1 zu kandidieren letztlich auch auf eine ernsthafte Gegenkandidatur hinaus. Die Gegenkandidatin heißt Katrin Göring-Eckardt.

Und weil es eben kein Spiel ist, sollte jede Wahlberechtigte im vollen Ernst mit Bezug auf die von der Kandidatin vertretenen Inhalte seine Wahlstimme abgeben und nicht nach Gewohnheit(srecht).

Neben den Inhalten gibt es – oder gilt nur noch das Perfekt? – noch ein Kriterium bei den Grünen: frischer Wind, unverbrauchte Energien, neue Ideen, früher unter dem Strukturmerkmal der Rotation für alle klar gewesen.

In beiden Wahlsegmenten dürfte damit für eine thüringische Delegierte in den heutigen neoliberalen Zeiten des Sozialabbaus die Entscheidung geradezu spielerisch klar auf der Hand liegen:
Den sogar von konservativer Seite dilettantischen Bemühungen die Bundesrepublik zu einer “Bildungs-Republik” zu machen, während die familienpolitischen Ergebnisse nirgendwo greusliger als in der demographisch alterslastigen Pyramide fokussiert werden, den vielfältigen Mißständen an unseren Hochschulen, den Ausbildungsplatzdefiziten in Quantität und Qualität. Und wer führte bundesdeutsche „Interessen“, die bis heute undefiniert geblieben sind, am Hindukusch (!) als zu verteidigen mit ein?! Und wer baute bei der inneren Sicherheit Bürgerrecht um Bürgerrecht mit den beiden Sicherheitskatalogen von Otto Schily & seiner Rasselbande ab? Ja, wer ließ in sieben Jahren das Datenschutzrecht dermaßen weiter verkommen? Und wer gab voll besetzte Passagierflugzeuge optional, per Gesetz und verfassungswidrig mit zum Abschuss frei? Oder wer akklamierte im Parlament einen gleichfalls als verfassungswidrig vom Bundesverfassungsgericht wieder einkassierten Europäischen Haftbefehl? usw. usf.

War nicht Katrin Göring-Eckardt bereits sieben Jahre an verantwortlichen Stellen, als die Rot-(etwas)grünliche Bundesregierung unter anderem bei der Renaissence von Militäreinsätzen als hoffähiges Mittel der Politik agierte?

Gibt es wirklich noch Fragezeichen, welche der beiden Kandidatinnen – um moderat zu bleiben – wählbarer ist?

Herzhafte Grüße

Thomas Wüppesahl,
Bundessprecher der BAG Kritischer PolizistInnen, ehem. innenpolitischer Sprecher einer grünen Bundestagsfraktion, ehemaliger Strafhäftling aufgrund eines Fehlurteils, ehemaliger Studenvertreter an der Hamburger Polizei“hoch“schule, ehemaliger grüner Kreistags- und Stadtabgeordneter usw. usf.

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